Warum prescht das eine Team voran, während das andere nur noch Dienst nach Vorschrift macht?
Warum kommt ein Mensch manchmal viel motivierter aus einem einzigen Gespräch als aus einem umfassenden Entwicklungsprogramm?
Fragen wie diese faszinieren mich seit fast 20 Jahren.
Ich glaube, mein Kopf funktioniert einfach so. Wenn ich mir etwas nicht direkt erklären kann, will ich es unbedingt herausfinden.
Und genau deshalb ist für mich die „Materie Mensch“ das spannendste Wunder überhaupt.
Menschen sind das komplexeste System, das ich kenne. Sie reagieren auf das, was gesagt wird. Auf das, was nicht gesagt wird. Auf ihr Umfeld. Auf ihr Inneres. Auf Druck. Und deshalb sind es oft die vermeintlichen Kleinigkeiten, die einen Menschen völlig unterschiedlich reagieren lassen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich in einem einzigen Menschen die ganze Welt begreifen kann.
Und je länger ich Menschen im Arbeitskontext erlebt habe, desto mehr wurde mir bewusst:
Gute Arbeit entsteht nicht dadurch, dass wir den Druck erhöhen.
Sie entsteht dadurch, dass wir verstehen, wie wir ticken.
Ich arbeite mit Unternehmen, in denen Führung und Zusammenarbeit der Veränderung hinterherhinken und gute Leute drohen abzuspringen.
Und ich arbeite mit Menschen, die in genau solchen Veränderungsphasen den Kopf wieder frei bekommen wollen.
Es gibt immer wieder Momente, in denen ich baff bin – obwohl ich das alles schon so oft erlebt habe:
Ein Mitarbeiter kommt aus einem Gespräch mit seiner Chefin, ohne dass sich an seiner Situation etwas geändert hätte. Er hat keine Gehaltserhöhung bekommen. Keine neue Aufgabe. Noch nicht mal ein Versprechen.
Aber seine Chefin hat ihm wirklich zugehört. Sie hat sich Zeit genommen. Sie hat Fragen gestellt, um zu verstehen, was den Menschen vor ihr bewegt.
Und am nächsten Tag kommt dieser Mensch das erste Mal seit Langem wieder pünktlich zur Arbeit.
Solche Beobachtungen begeistern mich jedes Mal aufs Neue.
Bevor ich in meinen Werkzeugkasten greife, möchte ich verstehen, was Sache ist.
Was passiert hier eigentlich gerade?
Welche Muster haben sich eingeschlichen?
Was braucht es, damit Menschen sich trauen, Verantwortung zu übernehmen?
Erst dann überlegen wir gemeinsam, was jetzt der richtige nächste Schritt ist.
Ich liebe es, Zusammenhänge zu verstehen.
Was ich nicht mag, sind ewige Diskussionen über Theorien. Irgendwann kommt immer der Punkt, an dem ich frage:
„Gut. Klar soweit. Und was machen wir jetzt?“
Denn Erkenntnis und Verstehen sind grundlegend wichtig. Irgendwann muss aber der Sprung aus der Theorie in den Alltag gelingen.
Erst dann verändert sich wirklich etwas.
Ich weiß, wovon ich spreche
Fast 25 Jahre lang habe ich Führung aus nächster Nähe erlebt.
Ich war selbst Führungskraft. Ich habe Führungskräfte ausgewählt, entwickelt und begleitet und eng mit Geschäftsführungen zusammengearbeitet.
Ich habe erlebt, wie Unternehmen sich verändern und der rote Faden verloren ging. So dass kaum noch jemand weiß, wofür er oder sie sich anstrengen soll. Wie ausgerechnet die Menschen, die etwas bewegen wollen, erst innerlich und dann real aussteigen.
Ich habe aber auch erlebt, dass man etwas dagegen tun kann: indem Menschen in Führungsverantwortung verstehen, wie menschliche Wesen funktionieren – und ihr Handeln und ihre Kommunikation danach ausrichten.
Und: Ich meine hier ausdrücklich auch, zuallererst einmal zu verstehen, wie wir selbst ticken!
Genau dabei begleite ich heute Führungskräfte und Unternehmen.
Dass mich genau das antreibt, wusste ich schon mit zehn Jahren. Damals habe ich mein Fahrrad komplett auseinandergebaut. Nicht etwa, weil etwas kaputt war, sondern weil ich wissen wollte, ob ich es wieder so zusammenbekomme, dass alle Rädchen ineinandergreifen und es am Ende wieder fährt.
„Ich will machen, dass Dinge funktionieren.“
Das ist bis heute mein Antrieb geblieben. Nur dass die Rädchen heute keine Schrauben und Kettenglieder mehr sind, sondern Menschen, Teams, Entscheidungswege.
Ich möchte verstehen, warum Menschen so handeln, wie sie handeln.
Dieses Verständnis nutze ich, damit Führungskräfte bessere Entscheidungen treffen, Menschen besser zusammenarbeiten und Unternehmen auch unter Druck gute Arbeit möglich machen können.
Und ich gerate bis heute jedes Mal in helle Freude, wenn genau das gelingt. Dabei geht es mir nicht darum, Recht zu haben. Ich bin einfach glücklich, wenn etwas wieder funktioniert.
Genau deshalb liebe ich meine Arbeit.
Ich war sowohl intern in Unternehmen tätig als auch extern beratend, wodurch ich einen 360°-Blick auf die Herausforderungen von Führungskräften, Unternehmen und Fachkräften entwickeln konnte:
Weiterbildung
Basisausbildung
Wenn du das Gefühl hast, dass in deinem Unternehmen, deinem Team – oder natürlich auch bei dir persönlich – mehr möglich ist, als du im Moment siehst, dann lass uns miteinander sprechen.
Ich bin überzeugt:
Wir können auch unter Druck gut arbeiten, solange die Menschlichkeit nicht nicht unter die Räder kommt.
Ich habe mit Claudia bereits mehrere Coaching-Sessions erlebt, von persönlichen Themen über Introvision bis hin zu beruflichen Fragen.
In jeder Sitzung hat sie sich ganz auf meine Anliegen eingelassen. Mit viel Fachwissen und Herz führte sie mich durch den Prozess und entwickelte gemeinsam mit mir einen klaren Fahrplan.
Mich begeistert, wie strukturiert und zugleich wohltuend ruhig ihr Vorgehen ist. Die Strategien, die wir gemeinsam erarbeitet haben, begleiten mich bis heute und geben mir die Sicherheit, meine nächsten Schritte selbstbewusst gehen zu können.
Ich schätze die Zusammenarbeit mit Claudia sehr und kann sie wirklich nur wärmstens empfehlen. Ich freue mich schon jetzt auf das, was wir noch gemeinsam umsetzen werden.
Christine | Marketing Manager
Claudia hat mir einen neuen Blick auf mich als Führungskraft gegeben.
Mir war nicht bewusst, wie ich in manchen Situationen auf mein Team wirke und was das auslöst. In der Arbeit mit Claudia habe ich gelernt, wie ich mein Knowhow so teilen kann, dass es stärkt statt einschüchtert.
Die Atmosphäre im Geschäft hat sich seitdem spürbar verändert: Wir sprechen offen über Fehler, lernen gemeinsam daraus, und meine Leute bringen sich selbstbewusst beim Kunden ein. So können sie sich entwickeln und ich kann Verantwortung abgeben und mich um die Themen kümmern, die wirklich nur ich machen kann bzw. sollte.
Der Laden läuft runder, die Stimmung ist besser und wir haben wieder mehr Freude an der Arbeit.
Danke, Claudia, das hat wirklich was bewegt!
Raphael | Betriebsleiter
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Ich freue mich sehr darauf, dich kennenzulernen!
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